Arztbesuch
Personen, die Probleme mit dem Harnhalten haben, gestehen es oft nicht mal vor sich selbst ein. Diese Beschwerden werden als peinlich empfunden und nur ein kleiner Teil der Betroffenen wendet sich mit Ihrem Problem an die Familie oder an einem Arzt.
Sollten Sie bei sich die Symptome feststellen, sprechen sie darüber mit Ihrem Arzt. Obwohl Blasenschwäche an sich keine gefährliche Krankheit ist, kann sie durch eine ernste Erkrankung verursacht werden. Deswegen sollen Sie Ihre Scham überwinden und ohne zu zögern ärztliche Hilfe aufsuchen.
Auf diesen Besuch sollten Sie sich gut vorbereiten, damit der Arzt Ihnen gezielt helfen kann:
- Schreiben Sie auf einem Blatt Papier Fragen, die Sie dem Arzt stellen möchten. So entgeht Ihnen nichts während des Besuchs. Denken Sie daran, dass Sie den Arzt alles fragen kann, was Ihre Gesundheit betrifft.
- Einige Tage vor ihrem Arzttermin führen Sie das sog. Miktionstagebuch. Je mehr Informationen der Arzt hat, desto gezielter wird er Ihnen helfen können.
Folgende Fragen kann der Arzt stellen:
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Der Hausarzt kann Sie zu einem Facharzt – dem Urologen – überweisen. Wenn die Symptome nicht ausreichend sind für eine Diagnose, werden wahrscheinlich zusätzliche Fachuntersuchungen angeordnet, wie z.B. Urinanalyse. Es können auch weitere Tests erfolgen, die bei der Wahl der besten Behandlungsmethode hilfreich sein können. Seien Sie darauf vorbereitet, dass der Arzt auch urologische und gynäkologische Untersuchungen durchführen kann. Die nachstehende Tabelle gibt eine Übersicht über all die Untersuchungen, die zwecks einer präzisen Diagnose des Patientenzustandes durchgeführt werden können.




