15.09.2016

Ein Angehöriger hat Blasenschwäche - Tipps für pflegende Angehörige

Mit steigendem Alter nimmt auch die Wahrscheinlichkeit zu, eine Blasenschwäche zu entwickeln. So leidet etwa die Hälfte der Pflegebedürftigen an Harn- oder Stuhlinkontinenz. Haben sich die Angehörigen zur Pflege entschieden, ist bei der Versorgung des Pflegebedürftigen besonders viel Einfühlungsvermögen gefragt. Familienmitglieder stehen sich zwar oft sehr nah, nackt und hilfsbedürftig mögen sich jedoch die wenigsten vor ihren Angehörigen zeigen. Bei aller körperlichen Nähe, die bei der Versorgung eines von Blasenschwäche Betroffenen aufkommt, steht die Wahrung der Würde des Angehörigen und eine gesunde Distanz zu seiner Intimsphäre an erster Stelle. Folgende Verhaltensregeln können hierbei helfen:

Reden Sie beim Wechseln von Vorlagen oder der Wäsche niemals in Babysprache mit dem geliebten Menschen, dies kann ihn in Verlegenheit bringen. Sprechen Sie stattdessen ganz normal und selbstverständlich über die alltäglichen Verrichtungen. Das Schließen der Toiletten-Tür signalisiert zudem Respekt und Achtung vor der Intimsphäre des Angehörigen. Wenn möglich, lassen Sie die Blasenschwäche des Pflegebedürftigen nicht zum beherrschenden Thema gemeinsamer Mahlzeiten werden. Ein offener Umgang mit der Thematik ist sinnvoll, doch zu viel des Guten strapaziert unnötig die Nerven des Betroffenen. Auch sollten nicht überall in der Wohnung Hilfsmittel, die auf Blasenschwäche hindeuten, verteilt, sondern an diskreter Stelle untergebracht werden. Bei der Intimpflege ist es sinnvoll, darauf zu achten, sie nicht hektisch, aber zügig vorzunehmen, um den Angehörigen nicht zu sehr zu beschämen. Das Tragen von Einmalhandschuhen dient an dieser Stelle nicht nur der Hygiene, sondern kann zudem eine gewisse Distanz zum Pflegebedürftigen schaffen. Damit erst gar kein Uringeruch aufkommt, ist es außerdem ratsam, die Wohnung häufig zu lüften.

Auch wenn Blasenschwäche oftmals nicht gänzlich geheilt werden kann, so lässt sie sich mit ein paar Tricks dennoch gut in den Griff bekommen: Betroffene sollten dazu angehalten werden, mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich zu nehmen. Dadurch kann einer Blasenentzündung vorgebeugt und eine Verstopfung vermieden werden. Damit die Pflegebedürftigen rechtzeitig die Toilette aufsuchen können, ist es sinnvoll, den Weg von allen Hindernissen zu befreien und nachts das Licht brennen zu lassen. Als Orientierungsmöglichkeit können zudem Hinweisschilder mit vertrauten Symbolen dienen. Haben es die Betroffenen auf die Toilette geschafft, sollte unpraktische Kleidung nicht die nächste Hürde darstellen. Gummizüge und Klettverschlüsse sind hier empfehlenswert, da sie leicht zu öffnen und zu schließen sind und die Selbstständigkeit fördern. Zudem ist es sinnvoll, generell eher lockerer Kleidung den Vorzug zu geben, unter der sich Vorlagen und Inkontinenzhöschen nicht so leicht abzeichnen. Bei diesen sollte auf die richtige Größe und Saugstärke geachtet werden. Für mehr Sicherheit empfehlen sich nachts oft saugstärkere Produkte als am Tag. Zu guter Letzt ist es ratsam, der Haut genügend Beachtung zu schenken. Da Urin den Säureschutzmantel der Haut angreift und sie aufquellen lässt, sollte zu guten Reinigungs- und Pflegeprodukten gegriffen werden.

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