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Nuancen des Alters

Nichts macht einen Menschen schneller alt, als das häufige Denken an altwerden
Georg Christoph Liechtenberg

Was ist Alter?

Das Alter wird als „Herbst des Lebens‟, „zweite Jugend‟, ‟das goldene Zeitalter des Lebens‟ und „das dritte Zeitalter‟ bezeichnet. Dies ist die letzte Etappe des menschlichen Lebens, die Erfahrung die jeder machen wird, dessen Leben nicht auf tragische Weise in seiner Jugend unterbrochen wurde. Es ist eine Zeit, die sehr unterschiedlich und individuell abläuft – „Nuancen des Alters‟ gibt es so viele, wie viele Menschengeschichten es gibt.

Das Alter ist das endgültige Ergebnis des ständigen Alternprozesses, der mit der Geburt anfängt. Wie das Alter wird, hängt sowohl von genetischen Faktoren als auch vom Lebensstil und den Lebensbedingungen des Einzelnen.

 

Alter, nach Weltgesundheitsorganisation

WHO teilt das Alter in 3 Etappen:

  1. 60-75 Jahre – fortgeschrittenes Alter, sog. frühes Alter
  2. 75-90 Jahre – weit forgeschrittenes Alter, sog. spätes Alter
  3. 90+ Jahre – Greisenalter, sog. Langlebigkeit

 

Die erwähnten Etappen zeichnen sich durch eine Vertiefung der physiologischen und psychologischne Anzeichen des Alterns aus:

  • Schrittweise Reduzierung der körperlichen Aktivität und Selbstständigkeit,
  • Begrenzung der Möglichkeit der sozialen Anpassung – sog. soziale Alterung,
  • Erhöhte Abhängigkeit von Anderen.

 

Wie sehen wir die älteren Menschen?

 Wie ältere Menschen gesehen werden ist von vielen Faktoren abhängig. Anders werden die Älteren durch Jugendlichen betrachtet, anders durch reife Menschen und noch anders durch die ältere Menschen selbst. Oft sagt man, dass die Altersgrenzen ‘flüssig’ sind. Dies bedeutet, dass es sich nicht eindeutig feststellen lässt ab welchen Alter jemand ‘alt‘ ist.

 

Laut einer im Jahr 2008 von einer Tageszeitung durchgeführten Umfrage, antworteten die Befragten auf die Frage „Ab wann das Alter beginnt”, dass die Altersgrenze für Frauen ca. 60,4 Jahre beträgt, bei Männern war von 62,5 Jahre die Rede. Die Menschen in dieser Altersgruppe fühlen sich jedoch jung und sind selbst weit davon entfernt sich als ‘alt’ zu bezeichnen. Die soziale Altersgrenze verschiebt sich.

 

Wer wird also als „alt‟ gesehen? – Die Personen, dessen Aktivität und Vitalität nachgelassen hat und bei denen die physischen Zeichen der Alterung offensichtlich sind.

 

Das Alter ist Gegenstand vieler Klischees, die unsere Wahrnehmung älterer Menschen beeinflussen. Die zurzeit aktueller "Kult der Jugend" grenzt oft ältere Menschen aus – sowohl beruflich als auch im gesellschaftlichen Leben. Als Gegenpol zu dieser Situation steht ein anderer Ansatz: Respekt vor dem hohen Alter und volle Freundlichkeit gegenüber älteren Menschen.

Vorteile und Nachteile des Alters

Das Alter als eine Etappe im Leben hat auch viele Vorteile. Es ist eine Zeit, in der die "zweite Jugend" anfängt. Was sind die Vorteile des ‘goldenen Zeitalters des Lebens’? 

Vorteile des Alters
  • Mit dem Ende des Berufslebens haben Sie mehr Freizeit, die Sie nutzen können um Ihrern Hobbys nachzugehen, um zu Reisen oder sich einfach auszuruhen.
  • Während dieser Zeit kommen oft die Enkelkinder zur Welt – den Übermaß an Freizeit und Ihre Lebenserfahrung können Sie benutzen um bei der Erziehung der Enkelkinder zu helfen.
  • In dieser Zeit entscheiden sich viele Menschen für Sozialarbeit, um Ihre Fähigkeiten und Zeit zu nutzen, um Menschen in Notlagen zu helfen.
  • Für diejenigen, die sich noch bilden möchten bieten viele Universitäten die sog. „Dritte Zeitalter Universität ” an. Sie können auch viele der Senioren aktivierende Programme in Anspruch nehmen. Diese sind oft von den Mitteln der Europäischen Union (mit)finanziert.

Nachteile des Alters

 

  • Manche Menschen asoziiren das Alter mit Krankheiten, die in dieser Zeit auftreten können: Harninkontinenz, Gedächtnisstörungen, Osteoporose, Arthritis, Fettleibigkeit, Demenz, senile Demenz.
  • Die Schwächung der körperlichen Aktivität führt zu Abhängigkeit von Anderen. Dies kann zu Frustationen führen.
  • Viele ältere Menschen haben ein Gefühl der Wertlosigkeit und sozialen Ablehnung. Oft kommt die Einsamkeit hinzu- die "andere Hälfte" stirbt, Freunde im ähnlichen Alter sind rarer, Kinder leben ihr eigenes Leben.
  • Viele Rentner führchten das Leben in Armut. Die niedrigen Renten reichen oft für kaum mehr als Medikamente und monatliche Gebühren.
  • Bei älteren Menschen verschärft sich oft der Angst vor dem Tod und Leid, dass ihr Leben schon zu Ende geht. Gedanken über verpasste Chancen und Träume können zu Depressionen führen.
    

Das Altern von geliebten Menschen – wie kann man helfen?

Wie kann man helfen?

  • Drängen Sie nicht mit Ihrer Hilfe. Denken Sie daran, dass eine ältere Person „kein großes Kind” ist und das Recht hat über sich selbst zu bestimmen – einschließlich der Annahme oder Ablehnung der Hilfe.
  • Ältere Menschen brauchen einen Sinn im Leben, eine Aktivität die ihre Zeit, Gedanken, die Hände beschäftigt. Diese können je nach dem Gesundheitszustand, Kraft und Bedürfnissen älterer Menschen gewählt werden.
  • Ältere Menschen verdienen Respekt und Würde – besondere Sanftheit erfordert der Kontakt mit kranken Menschen, die gezwungen sind, ihreUnabhängigkeit aufzugeben und angewiesen auf die Pflegeperson sind.
  • Schlagen Sie der Ihnen nahstehenden Person Übungen zu machen, die ihre körperliche Fitness verbessern und zum besseren Wohlbefinden führen. Mehr über Übungen für ältere Menschen finden Sie hier.
  • Wenn die Person krank ist, bieten Sie den maximalen Komfort und eine gute medizinische Versorgung sowie Pflege.
  • Wenn die Ihnen nahstehende Person spezielle Pflege braucht und Sie ihr diese Pflege nicht sichern können, wenden Sie sich an die spezialisierten medizinischen Betreuer und Pflegedienste
  • Blasenschwäche ist bei älteren Menschen ein oft auftretendes Problem. Die Betroffenen akzeptieren die Beschwerden oft nicht. In so einer Situation ist ein Gespräch und Hinweis auf spezielle saugende Hilfsmittel die Beste Lösung. Versuchen Sie mit der Person in Ruhe zu reden, besorgen Sie entsprechendes Informationsmaterial und Muster der Produkte. Schlüsselwörter sind dabei Diskretion, Komfort und Neutralisierung des Geruchs. Um die absorbierende Produkten Seni kennen zu lernen, klicken Sie hier
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