A A A

Dekubitusprophylaxe

Vorbeugen ist besser als heilen!

 

Schwer heilende Wunden, zu den wundgelegenen Stellen gehören, sind ein ernstes medizinisches und gesellschaftlches Problem. Ca. 530 000 Menschen leiden jährlich unter schwer heilenden Wunden. Wenn wir dabei auch die Pflegenden berücksichtigen, erhöht sich die Betroffenenzahl enorm.

 

Warum ist Dekubitus ein so großes Problem?

Die Behandlung von wundgelegenen Stellen ist ein sehr langes und kompliziertes Prozess. Es erfordert nicht nur viel Aufwand sondern auch viel Zeit. Die ersten Schwierigkeiten kommen schon bei der täglichen Pflege zum Vorschein, z. B. Waschen.

Besonders gefährdete Körperstellen

Jede Behandlung muss eng mit der Dekubitusprophylaxe verbunden sein. Zum einen müssen die bereits entstandenen Wunden versorgt werden. Zum anderen ist aber auch die Verbreitung der Krankheit zu stoppen. Die Vernachlässigung von wundgelegenen Stellen kann zu ernsten Komplikationen führen. Schliesslich kann Dekubitus sehr schmerzlich für den Patienten sein und in manchen Fällen zu Problemen mit der Akzeptanz des eigenen Körpers führen.

 

Warum Dekubitusprophylaxe?

Wenn man die Behandlungskosten bei Dekubitus mit den Vorbeugemaßnahmen vergleicht, sind die ökonomischen Vorteile der Prophylaxe deutlich sichtbar. Besonders bei Personen, die zu der Risikogruppe gehören – also bei Inkontinenten und Bettlägerigen – ist die Prophylaxe begründet. Im Hinsicht auf die Sicherheit des Patienten, den enormen Pflegeaufwand sowie die finanziellen Aspekte darf man das Problem nicht bagatelisieren.

Eine alte Devise „Vorbeugen ist besser als heilen” trifft auch bei Dekubitus zu. Jede vorbeugende Maßnahme hilft nicht nur die Kosten zu reduzieren, sondern erspart den Kranken unnötiges Leiden und Schmerzen. Schließlich minimiert sie auch die Arbeit der Pfleger und Betreuer.

Weiterempfehlen