Gesunde Ernährung bei Blasenschwäche

Bestimmt haben Sie auch schon festgestellt, welche Auswirkungen Kaffee auf Ihren Harndrang hat. Doch nicht nur das Lieblingsgetränk der Deutschen wirkt harntreibend. Viele weitere Nahrungsmittel können eine verstärkte Harnproduktion hervorrufen oder sich gar negativ auf die Blasengesundheit auswirken. Dabei sollten besonders Menschen mit Blasenschwäche auf eine gesunde Ernährung achten, damit sich die Symptome der Blasenschwäche nicht verstärken.

Betroffene von Blasenschwäche sollten vor allem den Genuss von harntreibenden Lebensmitteln auf ein Minimum reduzieren, um so einer vermehrten Harnproduktion entgegenzuwirken. Dabei wirken nicht nur Getränke wie Kaffee, Alkohol oder verschiedene Teesorten auf den Körper. Auch  Nahrungsmittel wie Spargel, Tomate, Gurke, Wassermelone oder Petersilie haben eine entwässernde Wirkung. Von scharfen Gewürze sowie einem übermäßigen Salzkonsum ist ebenfalls abzuraten, da diese die Blase enorm reizen und so die Symptome der Blasenschwäche verstärken können.

Besonders geeignet sind hingegen Kürbiskerne sowie Kürbiskernöl. Bei regelmäßigem Verzehr tragen sie zur Stärkung der Blase bei, wirken auf diese beruhigend und reduzieren so den Harndrang. „Zwei Esslöffel Kürbiskerne täglich und zusätzlich die Verwendung von Kürbiskernöl, beispielsweise zum Anmachen von Salaten, sind ausreichend, um eine heilende Wirkung zu erzielen“, raten die Experten von SENI. Wer in der kalten Jahreszeit zu Blasenentzündungen neigt, sollte vor allem sein Immunsystem stärken. Achten Sie daher vermehrt auf die Aufnahme von Vitamin C. Dieses stärkt die Abwehrkräfte und wirkt somit einer Entzündung der Harnwege entgegen. Ebenso können Preiselbeeren zur Stärkung der Blase beitragen. Ihre antibakterielle Wirkung verhindert, dass sich Bakterien auf der Blasenschleimhaut festsetzen und so zu Entzündungen führen können.

Prinzipiell sollte die Ernährung ausgewogen und ballaststoffreich sein. Dadurch werden dem Körper nicht nur alle wichtigen Nährstoffe zugeführt, sondern gleichzeitig die Verdauung angeregt. Durch den leichten Stuhlgang werden ein übermäßiger Pressdruck sowie eine Überbelastung des Beckenbodens während des Toilettengangs vermieden.

Neben der Ernährung ist eine ausreichende Trinkmenge für die Blasengesundheit entscheidend. Zwei Liter täglich versorgen den Körper optimal mit Flüssigkeit, spülen die Harnwege gut durch und beugen so Blasensteinen und Infektionen vor.

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