Dekubitusprophylaxe

Bei Menschen mit eingeschränkter Mobilität und/oder Inkontinenten ist die Haut empfindlicher und anfälliger für Hautreizungen. Aus einer Verletzung bzw. Reizung können schnell wundgelegene Stellen bzw. Dekubitus entstehen. Sie können der Entstehung von Druckgeschwüren wirksam vorbeugen.

Im Rahmen der Dekubitusprophylaxe sollten Sie auf die richtige Hygiene der Haut, die Verbesserung der Blutmikrozirkulation und auf die Umgebung achten. Die Haut sollte mit pH-neutralen Präparaten ohne Seifenzusatz gereinigt und mit Schutzcremes gepflegt werden. Verwenden Sie immer atmungsaktive Inkontinenzprodukte in der richtigen Größe und mit der korrekten Saugstärke. Um die Blutzirkulation zu unterstützen, sollte der Patient die Liegeposition oft wechseln (mindestens alle 1,5 bis 2 Stunden). Zusätzlich können Sie spezielle Aktivierungsgels oder Pflegeöls für eine sanfte Massage verwenden. Ebenso wichtig sind: die Verwendung von Bett- und Unterwäsche aus natürlichen Materialien, wie z. B. Baumwolle, die Reduzierung des Hautkontakts mit drückenden Elementen, wie Klebeklettverschlüsse, Knöpfe, Falten auf der Bettwäsche etc. Beobachten Sie die Haut und reagieren Sie auf Veränderungen im Hautton, die das erste Anzeichen für Mangeldurchblutung sind. Sollten Sie wundgelegene Stellen entdecken, konsultieren Sie umgehend einen Arzt.

Körperstellen, die von Dekubitus besonders gefährdet sind.

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