Blasenschwäche und Sport – zwei, die sich nicht ausschließen

Je höher die Temperaturen steigen, desto mehr Freizeitsportler sieht man in Park, Wald und Wiesen. Nicht nur die Natur scheint zu erwachen, sondern auch die Menschen beginnen wieder, ihre Aktivitäten von den Innenräumen nach draußen zu verlegen. Für die meisten Menschen ein Grund zur Freude, sieht das Ganze für von Blasenschwäche Betroffene meist etwas anders aus.

Die Bewegungsfreudigen unter ihnen würden sich nur zu gerne körperlich verausgaben und sich nach den Wintermonaten wieder in Form bringen. Doch nicht wenige scheuen die Anstrengung, aus Angst, dabei unkontrolliert Harn zu verlieren. Wer sich jedoch gut informiert und möglichst beckenbodenschonende Bewegungsformen wählt, der kann ohne Probleme aktiv werden und damit die Blase sogar stärken.

 

Bei den Sportarten sollte besonders denen der Vorzug gegeben werden, die sich durch gleichförmige Bewegungen auszeichnen. Besonders geeignet sind hier Schwimmen, walken oder wandern. Im Wasser spielt das Gewicht keine Rolle, so dass sich hier Sportbegeisterte auspowern können, ohne den Beckenboden unnötig zu belasten. Beim Walken und Wandern sorgen die rhythmischen Bewegungen für eine gleichmäßige An- und Entspannung der Muskelpartien und tragen so zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur bei. Eine besonders geeignete Sportart stellt Yoga dar. Sie unterstützt nicht nur die Muskulatur im Beckenbodenbereich, sondern kann durch den herbeigeführten Entspannungszustand sogar Belastungsinkontinenz lindern helfen.

 

Wer trotz Blasenschwäche auch auf Sportarten, die für von Blasenschwäche Betroffene eher ungeeignet sind, nicht verzichten und gerne joggen oder Tennis spielen möchte, tut gut daran, zuvor einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann Art und Umfang der Blasenfunktionsstörung beurteilen und so einschätzen, ob und wenn ja in welchem Umfang die Sportart ausgeübt werden kann. Zudem ist es empfehlenswert, auf hochwertige Hilfsmittel zurückzugreifen. Sie bieten Schutz vor ungewolltem Harnabgang und helfen so, den Spaß an Bewegung wiederzufinden.

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